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Es war einmal eine schöne bunte friedliche Welt in Lower Saxony. Alle Menschen und Tiere lebten glücklich und zufrieden zusammen. Am Rande eines Waldes in der Nähe von Hedemünden lebte die kleine Hexe namens Freya in ihrem kleinen Hexenhäuschen. Auch sie war glücklich und zufrieden. Sie stand schon mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen morgens auf und flog mit ihrem Besen über Felder und Wiesen und schaute nach dem Rechten bevor sie im Bahnhofsweg landete, um hier ihrem Tagwerk nachzugehen: Fairhexen in der Hand-Siebdruckwerkstatt! So ging das Tag um Tag, Jahr um Jahr. Aber: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Eines Morgens mitten im wundervollsten Sommer passierte es. Es war wie verhext. Der Tag begann schrecklich. Freya stand mit dem linken Fuß zuerst auf. Sie hatte auf einmal fürchterlich schreckliche Laune. Dann hatte sich auch noch ihr Besen versteckt und sie musste ihn suchen. Er stand versteckt mit äußerst mürrischer Laune hinter dem Schrank. … und dann zog Freya die Vorhänge auf. Freya erschrak fürchterlich. Wo war nur die wundervolle bunte Welt geblieben. Alle Farben waren verschwunden – bis auf beige und braun und grau! Wie schrecklich! Freyas Laune wurde noch schlechter. Sie hasste Beige und Braun und Grau! Am liebsten wäre sie wieder ins Bett gegangen, aber dann nahm sie doch ihren Besen und wollte sich das Elend mal aus der Luft ansehen. Weit und breit kein Mensch und kein Tier zusehen. Wo waren den alle hin? Nur ihre FreundInnen, die Vogelscheuchen, standen noch auf den Feldern. Allerdings mit hängenden Schultern und miesepetrigen Gesichtern und zu winzigen Vogelscheuchen geschrumpft. War ja klar, die Felder waren über Nacht gelb geworden und auch ihre bunten lustigen Gewänder sahen trist braun aus. Das konnte einem ja nur die gute Laune verhageln. Freya fragte: „Wisst Ihr, wohin die Farben, die Menschen und die Tieren über Nacht verschwunden sind?“ Keine Antwort! Nur mürrisches Brummen. Sie gab aber nicht so schnell auf und fragte immer verzweifelter: „Was ist geschehen?“ „Das war die schreckliche Hexe Schlamper aus dem Kaufunger Wald! Sie hat uns die Farben gestohlen und die Menschen und Tiere in einen tiefen Schlaf versetzt.“ Schweigend saßen die vier ratlos herum: War das nun das Ende des Glücks, der Zufriedenheit, der schönen bunten friedlichen Welt? Wie ein Blitz traf Freya der Gedanke: „Ich muss wieder nach Hause! In meinem Fairhexenbuch finde ich bestimmt einen Fairhexenspruch, der uns aus dieser ausweglosen Situation befreit!“ Sie schwang sich wieder in die Lüfte und rief optimistisch ihren FreundInnen zu: „Ich komme gleich wieder. Alles wird gut!“ Gleich auf Seite 5 stand die Antwort: Sie musste einfach über das Land fliegen und „Hex, Hex!“ rufen und die Farbe kommt zurück, die Menschen und Tiere wachen auf und ihre FreundInnen würden wieder groß und lustig in ihren wundervollen Kleidern auf dem Feld stehen. Gesagt – getan! Der böse Fluch verschwand und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute im wundervollen Lower Saxony in der bunten, friedlichen Welt.
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